Social DaySeit 2003 organisieren der Bielefelder Jugendring und die Falken den "Social Day", an dem Schülerinnen und Schüler Bielefelder Schulen für einen guten Zweck arbeiten. Von Anfang an unterstützen die FvB-Schulen dieses Projekt und ermöglichen ihren Schülern ein Engagement für soziale Belange. Die NW veröffentlichte am 15.6.07 diesen Artikel:
Für einen Tag ErzieherinMehr als 2000 Schüler nehmen am fünften Bielefelder „Social Day“ teil Hoberge-Uerentrup. „Eigentlich hätten wir jetzt Erdkundeunterricht”,
sagt Henrike Krämer. Sie ist eine von vier Schülerinnen des
Friedrich-v.Bodelschwingh-Gymnasiums,
die am Bielefelder „Social Day” (Sozialtag) teilnehmen und für einen Tag im
Kindergarten Hoberge arbeiten. Statt in die Schule zu gehen, spielen Henrike (13), Marie (11), Marlene (14)
und Andrea (11) am Donnerstagvormittag mit den Kindern im Garten packen oder
lesen ihnen Geschichten vor. „Mir macht es einfach riesig Spaß, mit Kindern
zu arbeiten”, sagt Marlene. Die Schülerin nimmt schon zum dritten Mal an dem
Sozialtag teil, der vom Bielefelder Jugendring und den Falken organisiert wird. Die verschiedenen Bereiche eines Zeitungsverlags haben sich ihre Mitschüler
aus der sechsten Klasse angeschaut: Malte Steffen, Felix Klein (beide 12) und
Maik Schäfer (11) engagierten sich beider Neuen Westfälischen für den guten
Zweck. Vom 11. bis 20. Juni arbeiten mehr als 2.000 Bielefelder Schülerinnen
und Schüler von 14 Schulen einen Tag ehrenamtlich bei Einrichtungen, Firmen
oder Privatpersonen. Dafür erhalten sie einen Stundenlohn, der als Spende
jeweils zur Hälfte ihrer Schule und dem Projekt „Sonne macht Schule” zu
Gute kommt. Das Projekt betreut Umweltwissenschaftler Björn Klaus, der sich mit
erneuerbaren Energien beschäftigt und dazu Veranstaltungen für Kinder und
Jugendliche konzipiert. In den beteiligten Schulen wird Björn Klaus nach Ende
des Sozialtags praktische Seminare zu dem Thema geben. „Die Kinder können
dann exemplarisch solarbetriebene Autos und kleine Windräder bauen”, erzählt
Susan Bodenburg-Gebauer von den Falken. Besonders freut sich Bodenburg-Gebauer über den starken Anstieg der
Teilnehmerzahlen. „Wir haben dieses Jahr wieder zwei Schulen mehr, die sich an
dem Projekt beteiligen”, sagt sie. „Außerdem findet die Idee jetzt auch
Nachahmer in den umliegenden Städten.” In Gütersloh und in Herford wird es
in den nächsten Monaten erstmals ähnliche Aktionen geben. Am 27. Juni erschien dieser Artikel, ebenfalls in der NW: Ein Herd von anno dazumal
Küche wie 1920 für Altenheim-Bewohner aufgebaut Dornberg.
Ein alter Holz- und Kohleherd wurde mit Unterstützung von Schülerinnen und Schülern
der Friedrich von Bodelschwingh-Schulen im Betheler Pflegezentrum am Lohmannshof
im Erdgeschoss aufgestellt. Nach anstrengender Putz- und Polierarbeit erstrahlt
die kleine Küche nun wieder im alten Glanz wie vor fast 100 Jahren. Die Schülerinnen
und Schüler hatten am „Social Day“ dafür gearbeitet.
© Friedrich-v.Bodelschwingh-Schulen Bethel :: 08.12.2007 :: Impressum :: nach oben |