Café der Künste

Bilder, Fotos, Musik - alle Facetten der Kunst werden im "Café der Künste" dargestellt. Seit 1996 veranstaltet die SV der FvB-Schulen Bethel dieses Forum, auf dem die SchülerInnen die Möglichkeit bekommen, ihre künstlerischen Werke und Darbietungen einem breiten Publikum zu präsentieren.

  Fotogalerie 2007


Presse: NW - 4.12.07

Musikalischer Auftakt: Die Abiturienten Cornelius Rauch und Joanna Galling gaben den ersten Ton an. Hobbyfotografin: Jana Wieking präsentierte Bilder aus ihrer Ballettschule.                          Fotos: Julia Bindzus

Vom kulturellen Höhepunkt zur Abiparty

Bilder, Fotografien und Gesang: Zwölftes Café der Künste in Bethel

Bethel (JB). Schule bedeutet nicht nur Mathe, Deutsch und Erdkunde. Das zeigen die Schü­ler der Sekundarstufe zwei der Friedrich-v.Bodelschwingh-Schulen am Freitagabend beim zwölften Café der Künste. Sie präsentieren Bilder, Fotographien, Filme und Gesang - alles aus Eigenproduktion.

Lena Löhr und Robert Tilch aus der zwölften Klasse organisierten den kulturellen Höhepunkt der Schule. „So haben die Schüler eine Möglichkeit ihre künstlerischen Werke auch außerhalb des Schulalltags zu präsentieren”, sagt Robert. Überall in der Eingangshalle sind Kunstwerke zu bewundern, Kerzen und Lichterketten geben dem Raum eine romantisch Atmosphäre. An einem Klavier sitzt Abiturient Cornelius Rauch und begleitet seine Mitschülerin Joanna Galling. Die Beiden machen den jazzigen Auftakt des Abends. Ihr Repertoire reicht von kubanischen bis zu amerikanischen Jazz von dem Buena Vista Social Club bis zu Miles Davis. „Gleich geht es noch weiter zu unserer Abiparty in den Pavinda Club in Brackwede”, erzählt Joanna. „Nächstes Jahr sind wir zwar fertig mit der Schule, aber zum Café der Künste werden wir auf jeden Fall wiederkommen. Hier trifft man so viele Leute.”

Auf der Empore stehen Notenständer mit Fotos, die Jana Wieking ausstellt. Auf den schwarz-weißen Bildern sieht man zierliche Ballerinas während einer Übungsstunde. „Ich tanze selber schon seit zehn Jahren Ballett,” erklärt die Nachwuchskünstlerin. „Die Kamera habe ich mir von meinem Großvater geliehen. Eine alte Spiegelreflexkamera”. Die sechzehnjährige überlegt aus ihrem derzeitigen Hobby später ihren Beruf zu machen. „Fotodesign würde mich schon interessieren, mal schauen, noch habe ich ja ein bisschen Zeit.”

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