SOWI - Gruppe 8rs  2005/06

Mode und Style

Voll im Trend?

Einleitung  

Wir, das Team der Sozialwissenschaftsgruppe 8S mit dem Thema Mode und Style, stellen uns mal kurz vor.

M. Maszurimm, F. Hoffmann, S. Friedrich, S. Homrighausen, L. Hannebohn, J. Reiß, A. Brinkmann, K. Gruber und K. Döberl. 

Auf den nächsten Seiten stellen wir euch die Sachen vor, die wir zusammen als Gruppe erarbeitet haben.

Dazu gehört zum Beispiel eine Umfrage in den Jahrgangsstufen 6 und 10, die sich zum Thema Mode und Style äußern und unsere Stellungnahme zu den Fragen Wirtschaft, Jobben und Risiken der Mode.

Wir wünschen euch viel Spaß!

Das Team Mode und Style. 

   Aus: Floren u. a.: Politik 2, Paderborn 2003, S.37

 

Auswertung der Klasse 6

Der Mehrheit der Jungen in der sechsten Klasse ist die Mode nicht egal, auch wenn fast ein Drittel sagt, dass sie sich kaum oder gar nicht darum kümmern.
Meistens holen sie sich ihre Styling Ideen von ihren  Freunden, Stars, aus der Stadt, oder haben andere Vorbilder. Die anderen holen sich ihre Ideen von der eigenen Mutter, Werbung, Filmen, Geschwister, Fernsehen oder Katalogen.
Aus der 6. Klasse orientieren sich an Freunden 38,08%, an Stars 23,80%, an anderen 19,04%,  an Geschwistern 14,28% und an seinen Eltern 4,73%.
Die Mehrheit der Jungen gibt im Monat 0-20 Euro für moderne Kleidung aus. Die Kleidung wird in der Regel von den Eltern bezahlt, manches müssen sie sich aber auch selber kaufen.
Die beliebtesten Läden der Jungen sind  H&M mit 27,24%, Foot Locker mit 13,32% und C&A mit 13,32%. Die anderen kaufen ihre Sachen bei Reno, Titus, Marktkauf und Karstadt. Für 9 Jungen aus der Klasse ist die Ausstrahlung wichtig um cool zu sein.
Allerdings sagen 4 aus der Klasse, dass bestimmte Details und andere Sachen dazugehören um cool zu sein. Den letzten 3 ist der Schmuck sehr wichtig um cool zu sein.
Die meisten Jungen haben nichts dagegen modisch gekleidet zu sein, da alle selber wissen müssen wie sie aussehen.
78,90% werden nicht wegen uncooler Kleidung ausgeschlossen, 21,04% werden manchmal ausgeschlossen.
Die meisten Jungen aus der Klasse haben nicht den gleichen Style, wenn sie einen Style haben, dann ist es der American Style oder sie tragen Markensachen.
Es sind 20 Jungen in der Klasse.

Der Mehrheit der Mädchen in der sechsten Klasse ist die
Mode und ihr Style nicht egal, auch wenn fast 85,20% sagen, dass sie sich kaum oder gar nicht darum kümmern müssen.
Sie nehmen ihre Styling Ideen von Freunden, Werbung oder sie machen ihren eigenen Style. Die wenigsten nehmen ihre Styling Ideen von ihren Geschwistern oder Eltern. 36,36% orientieren sich an Stars, 27,27% orientieren sich an Freunden und 9,90% an den Eltern.
Die meisten Mädchen der Klasse geben 21-40 Euro aus. Fast alle Mädchen aus der Klasse bekommen die Kleidung von ihren Eltern bezahlt. 42,60% der Mädchen kaufen bei C&A, 21,30% kaufen bei H&M, 14,20% bei Karstadt und Galeria Kaufhof und 7,10% bei Family.
Bei den meisten Mädchen ist die Ausstrahlung am wichtigsten um cool zu sein, bei den anderen eher der Schmuck. Für die anderen ist es nicht schlimm wenn jemand nicht modisch gekleidet ist.
75% der Mädchen werden nicht ausgeschlossen, 25% schon. Alle Mädchen sagen, dass sie nicht den gleichen Style haben. Es sind 8 Mädchen in der Klasse.

aus: Floren, S.41 und S.59

 

Auswertung der Klasse 10

-Jungen

Ca. 3 Fünftel der Jungen sind der Ansicht dass es wichtig ist im Trend zu sein. Die anderen 2 Fünftel sind allerdings der Meinung, dass es kaum oder überhaupt nicht wichtig ist. Ihre Styling Ideen nehmen die Jungen von sich selbst, aber auch von Star Wars, aus Modeheften, von Stars oder von Freunden. Sie geben 0- über 140€ im Monat aus. Doch über die Hälfte gibt eher  0-60€  für Kleidung aus. Die Klamotten werden entweder von ihnen oder ihren Eltern bezahlt, einige bekommen auch Geld von ihren Großeltern. Die beliebtesten Läden sind Footlocker und Magic, dem folgt H&M, dann kommen Horten, Karstadt, Titus und Sportscheck. Die Jungen sagen es ist wirklich wichtig Ausstrahlung zu haben um cool zu sein. Äußerlichkeiten sind eher unwichtig. Die Jungen finden es nicht schlimm, wenn sie mal nicht modisch gekleidet sind. Denn niemand wird deswegen von ihnen ausgeschlossen. Sie sind der Meinung, dass jeder in ihrer Klasse einen eigenen Style hat.

-Mädchen

Den Mädchen ist es wichtig im Trend zu sein. Ein Fünftel ist es kaum oder überhaupt nicht wichtig. Die meisten Styling Ideen nehmen sie sich aus Zeitschriften, verschiedenen Personen aus der Stadt, von Freunden, von sich selbst und aus der Schaufenstern. Sie orientieren sich an Freunden und anderen Personen. Fast die Hälfte gibt unter 40€ für Kleidung aus. Die andere Hälfte gibt 80-140€ im Monat aus. Die Kleidung wird von ihnen selbst oder ihren Eltern bezahlt. H&M und Zara sind die beliebtesten Modeläden der Mädchen. Sie gehen aber auch gerne zu Zero, O-Zone, Magic, Spy, The Underground Factory, Sinn Leffers und Mamnut Tatoo. Den Mädchen ist es wichtig eine gute Ausstrahlung zu haben. Einem Drittel sind Schmuck, besondere Details und materielle Dinge wichtig. Vier Fünftel ist es egal, wenn sie nicht modisch gekleidet sind. Ein Fünftel sagt das es schlimm ist, nicht modisch gekleidet zu sein. Mehr als die Hälfte sagt, dass alle in ihrer Klasse den gleichen Style haben. Die andere Hälfte sagt, dass jeder seinen eigenen Style hat.

 

Wirtschaft und Mode

Viele Branchen profitieren von Jugendlichen wie z.B. die Musikbranche, Schuhbranche, Elektronikbranche  etc…. Aber die größte Branche, die von Jugendlichen profitiert, ist die Modebranche. Da ja immer neue Trends folgen. Wenn Vorbilder (z.B. Schauspieler, Musiker-Prominente im Allgemeinen) der Jugendlichen bestimmten Trends folgen, wollen diese meistens auch diesen Trend nachmachen. Werden durch Prominente neue Trends gesetzt, findet eine rasche Nachahmung auch durch Modelabels statt, damit die Fans dieser Stars ihre Sachen kaufen können. Aber durch die ständig wechselnden Trends und die steigenden Preise benötigen die Jugendlichen immer mehr Geld. Aus diesem Grund  versuchen viele Jugendliche sich zusätzlich Geld zu verdienen durch jobben (z.B. durch Zeitungsaustragen, Babysitting, etc…). Aber mit Folgen, da sie dann meist im Stress sind und z.B. die schulischen Leistung darunter leiden könnte. Unsere Meinung haben wir aus unseren Erfahrungen und nach Informationen aus dem Politikbuch Floren und Wochenschau Nr.3. Mai/Juni 2003, Seite 99.

   aus: Wochenschau S. 96 und S. 98

 

Warum es Jugendlichen wichtig ist im Trend zu sein

Vielen ist es wichtig im Trend zu sein. Die meisten Jugendlichen achten sehr auf das Äußere und bewerten ihre Mitmenschen danach. Kinder und Jugendliche die sich die neuen und teuren Trends nicht leisten können, werden oft ausgeschlossen und gemobbt. Denn meisten Jugendlichen ist es außerdem wichtig viel mit Schmuck etc. bekleidet zu sein. Die meisten Jugendlichen sehen fast immer nur die Kleidung, und achten weniger auf die Inneren Werte. An der Kleidung und am Aussehen, erkennt man meistens auch aus welchem Haus sie kommen bzw. in welchem gesellschaftlichen Bereich sich die Familie befindet. Viele werden aber auch gemobbt, weil sie zu dick oder manchmal auch zu dünn sind.

Probleme und Risiken

Viele können sich den ständigen Wechsel der Mode nicht leisten. Manche Eltern erlauben ihren Kindern auch nicht, bestimmten Modetrends zu folgen, da sie gesundheitsschädigend oder zu teuer sind. Da oft auch Gruppenzwang sie dazu drängt, sich modisch zu kleiden gehen manche Jugendliche auch zum Klauen über um nicht ausgeschlossen und deswegen gemobbt zu werden. Deshalb ist es in England oder anderen Ländern, unserer Meinung nach, ganz sinnvoll, dass dort die Schuluniform eingeführt wurde, damit keine Jugendliche wegen ihrem Aussehen ausgeschlossen bzw. gemoppt werden.

Stellungnahme zum Projekt (Mode und Style)

Kai: Die Ergebnisse haben mich schon überrascht. Ich hätte erwartet, dass viel weniger ausgeschlossen werden. Es ist aber doch eine erhebliche Summe, die ausgeschlossen werden. Ich hoffe nur, dass das so schnell wie möglich aufhört.

Sophie: Ich finde, dass man sich modisch kleiden muss um nicht ausgeschlossen zu werden. Wie unsere Umfrage das bestätigt, ist das manche ausgeschlossen werden.

Sonja: Ich achte nicht auf das Äußere, da ich finde die inneren Werte zählen mehr. Ich stimme meinen Vorgänger zu, die Ergebnisse haben mich doch auch sehr überrascht. 

Malin: Ich fand das Projekt gut weil es interessant ist sich mit Mode und Style zu beschäftigen. Die Probleme und Vorteile kennen gelernt zu haben.

Famia: Ich finde das Projekt super, weil es mal was anderes als Unterricht ist und es ist interessant.

Jasmin: Ich fand das Thema sehr interessant und was andere zum Thema Mode und Style zu sagen haben.

Laura: Ich fand das Thema auch sehr interessant und stimme meinen Vorgängern zu. 

 

Projektbericht der Sowigruppe 8s 

„Machen Kleider Leute“?

Warum haben wir uns das Thema ausgesucht?
Weil es sehr interessant klingt und wir uns alle sehr für das Thema Mode interessieren. Außerdem wollten wir mal wissen was die Jugendlichen so cool an Mode finden. Ein anderer Gedanke von uns war aber auch, wie läuft die Jugend heutzutage rum.

Wie sind wir bei der Arbeit vorgegangen?
Wir haben uns die Aufgaben Schritt für Schritt durchgelesen und haben erstmal diskutiert was wir von den Fragen halten und wie wir am besten vorgehen. Wir haben eine Aufgabe nach der anderen gemacht und immer geguckt was wir verbessern könnten. Wir haben auch noch viel gefunden.

Welche Schwierigkeiten gab es und wie sind wir damit umgegangen?
Also wir geben es zu, wir haben manchmal die Sachen für das Projekt vergessen und der Zeitdruck war auch eines unser Probleme. Aber die anderen und ich finden dass wir es gut unter Kontrolle bekommen haben. Mit Teamwork haben wir es nämlich geschafft.

Was hat uns besonders überrascht, bei den Ergebnissen?
Uns hat es doch ein bisschen überrascht wie viele sich für die Mode interessieren und wie viele selbst einkaufen gehen. Wir haben eigentlich mit anderen Ergebnissen gerechnet, aber die Ergebnisse die wir ausgewertet haben sind sehr gut.

Gibt es Tipps für andere Gruppen?
Klar, das wichtigste ist nicht streiten und arbeitet immer im Team und denkt alles gut durch. Auch nicht vergessen darf man, es soll schon Spaß machen, also zwischendurch solltet ihr euch vielleicht eine Pause gönnen und euch ein paar Witze erzählen.

Mit freundlichen Grüßen "Wir"


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