Die NW schrieb in ihrer Ausgabe vom 18. September 2007:
Diese Woche gemeinsames Sportfestival mit Partnerschulen aus fünf europäischen Ländern
von Babett Jahn
Bethel. Die Schüler der 10. Klasse des Gymnasiums Bethel machen sich "Fit
für Europa"- mit Sport. Seit gestern sind Sportler aus fünf
Partnerschulen des Gymnasiums zu Gast in Bielefeld. Hier werden sie bis Freitag
gemeinsam mit ihren deutschen Gastgebern trainieren. Dabei stehen neun
verschiedene Sportarten auf dem Programm.
"Ihr seid hier, um Sport zu treiben. Aber ich hoffe, es bleibt genug Zeit,
persönliche Kontakte zu knüpfen. Denn dafür sind solche Treffen schließlich
da", sagte Schulleiter Hans-Wilhelm Lümkemann bei der gestrigen Eröffnungsfeier
in der Aula des Gymnasiums Bethel. Auch Elmar Brok, Mitglied des
Europa-Parlaments, wandte sich an die 136 Schüler und betonte die "Einigkeit
durch Verschiedenartigkeit", die ein vereintes Europa auszeichne.
Neben einer 10. Klasse der Friedrich-v.Bodelschwingh-Schulen nehmen noch Schüler
aus den Partnerschulen in Osnabrück, St. Neots (Großbritannien), Pärnu
(Estland), Xativa (Spanien), Haarlem (Niederlande), Bologna und Verona (Italien)
an der europäischen Begegnungswoche des Horizon-Verbandes teil.
Jeden Vormittag trainieren gemischte Schülergruppen verteilt über das
Stadtgebiet eine bestimmte Sportart, die sie sich vorher aussuchen durften. Dazu
gehören unter anderem Hip-Hop-Tanz, Klettern, Orientierungslauf, Rhönrad,
Taichi oder Blading. Nachmittags stehen dann Turniere im Fußball, Volleyball
und Basketball an.
Die meisten der internationalen Besucher sind in Gastfamilien untergebracht.
Der Rest schläft im Jugendgästehaus. "Ich denke, dass sich die jungen Leute
auch abends noch mal treffen werden, aber sie müssen sich ja erst einmal
finden", sagte Lümkemann.
Am Donnerstag geht es gemeinsam auf Exkursion: Zur Dokumenta in Kassel, zur
Autostadt in Wolfsburg und ins Nixdorf-Museum Paderborn mit anschließendem
Besuch der Therme in Bad Lippspringe. "Die meisten wollten in die Therme,
deshalb mussten wir die Busse noch ein bisschen umorganisieren", erläutert Lümkemann.
Freitag schließlich kann vormittags noch einmal geprobt werden, nachmittags
wird es ernst. Dann präsentieren die verschiedenen Trainingsgruppen beim
Abschlussabend, was sie in der Woche gelernt haben. Am Samstag geht es für die
Gastschüler wieder in ihre Heimatstadt. Bis dahin aber bleibt noch Zeit für's
Klettern, Tanzen, Fitnesstraining und Kennen lernen.
Das WB folgte am 19. September 2007:
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| Junge Menschen aus verschiedenen europäischen Nationen
trafen sich gestern zum Volleyball-Turnier in der Sporthalle des
Gymnasiums Bethel. Unser Foto zeigt die Akteure während einer Spielpause.
Foto: Rahe |
Gymnasium Bethel feiert mit Partnerschulen internationales Sportereignis
Bethel (jr). Die Idee des europäischen Gedankens, die
verschiedenen Länder einander näher zu bringen, sollte Bürgern so früh wie möglich
ins Gedächtnis gerufen werden. Diese Meinung vertritt Michael Witulski (54),
Europakoordinator der Friedrich-v.Bodelschwingh-Schulen, Gymnasium Bethel. Und
das aus höchst aktuellem Grund, findet doch in dieser Woche in Bielefeld ein
großes internationales Sportereignis mit 150 jungen Menschen im Alter von 16
bis 19 Jahren aus verschiedenen europäischen Nationen statt. Da gerade der
Sport junge Menschen auf ideale Weise verbindet, lautet das Motto des fünftägigen
Festivals "Fit for Europe".
Die Friedrich-v.Bodelschwingh-Schulen Bethel pflegen seit
mehr als zehn Jahren Partnerschaften zu Schulen im europäischen Ausland. Eine
besondere Bedeutung für das Schulleben ist die Mitgliedschaft in dem
Schulverband "Horizon", einem Zusammenschluss von Schulen, der sich
aus bilateralen Schulpartnerschaften gebildet hat.
Der Schulverband, in dessen Rahmen das jetzige
internationale Sportereignis stattfindet, wurde 1992 mit dem Ziel gegründet,
die Ausbildung in den beteiligten Schulen eine europäische Dimension zu geben.
Witulski: "Die Mitgliedsschulen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien,
Niederlande, Russland und Spanien haben sich verpflichtet, ihr
Unterrichtsangebot dafür durch internationale Projekte zu erweitern."
Und ein solches Projekt läuft derzeit in der Teutostadt.
Die jungen Menschen verständigen sich untereinander zumeist in Englisch und
haben viel Freude an den angebotenen Workshops sowie an sportlicher Betätigung.
Während die Workshops am Vormittag Themen wie Fitness, Hip Hop, Klettern oder
Taichi behandeln, geht es nachmittags in der Betheler Sporthalle zur Sache. Ob
Basketball, Volleyball oder Fußball - in allen Disziplinen sind die Akteure mit
Feuereifer dabei.
Die jungen Leute sind zum einen bei Gastfamilien oder im
Jugendgästehaus "Dürkopp Tor 6" untergebracht. Die Präsentation der
Workshop-Ergebnisse sowie die Darbietung nationaler Beiträge soll es beim
Abschlussabend am Freitag, 21. September, um 17 Uhr auf dem Betheler Gelände
der Sekundarstufe I geben.
Der heimische CDU-Europaabgeordnete Elmar Brok hatte es
sich übrigens nicht nehmen lassen, die jungen Teilnehmer am Eröffnungstag
herzlich zu begrüßen.