Europaklasse 2012Europaklasse 2011
Ein herzliches Willkommen Europaklasse 2011 gab es nicht nur vom Schulleiter Herrn Lümkemann , sondern auch im Rathaus vom Bürgermeister Detlef Helling. Ab Montag , dem 27.3.2011 ist mit dem Eintreffen der beiden Schüler aus unserer Partnerschule, der Queen Elisabeth School in London, die Europaklasse komplett. 15 Schülerinnen und Schüler aus Estland, Russland, Polen, Tschechien, Italien, Frankreich und England werden für 4 Wochen von einem Lehrerteam aus unserer Schule unterrichtet. Die Perfektionierung der deutschen Sprache, das Kennenlernen der jüngeren deutschen Geschichte, Eintauchen in das Alltagsleben einer normalen deutschen Gastfamilie aber auch Verständnis füreinander entwickeln sind Ziele dieser internationalen Klasse. Neben unterschiedlichen Programmpunkten ( Oetkerwelt, Dankort, Rathaus , Kino und Theater) wird der Höhepunkt dann die Fahrt nach Berlin sein.
Wir wünschen den Schülerinnen und Schülern der Europaklasse eine erfolgreiche und gute Zeit in unserer Schule und in ihren Familien und den Gastgebern einen herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme. Teilnehmer der Europaklasse 2011: Tarmo Dulinets, Carola Almosen – Estland; Gabriel Gendler, Dhruv Nanavati – England;, Alena Chalovpkvá, Zdenka Simurdova – Tschechien; Małgorzata Kosek, Kacper Łasocha – Polen/Krakau; Aldona und Aurelia Misiak – Polen/Rzeszów; Maria Deserio, Petroni, Lara - Italien/Bologna; Marta Agú – Italien/Torre Pellice; Irène Maurice – Frankreich; Monika Krekhova – Russland gez. M. Witulski
>>> Presseberichte Europaklasse 2007: Westfalen-Blatt / Neue Westfälische >>> www.der-bielefelder.de/stadtprofil.html INFORMATION Europaklasse:Die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schulen sind seit 1992 Mitglied im europäischen Schulverband HORIZON. Ihr umfangreichstes HORIZON-Projekt ist die alljährlich stattfindende sog. „Europaklasse“. Jedes Jahr kommen ca. 20 junge Leute (Alter: 15 bis 18 Jahre) aus verschiedenen Ländern Ost-, West- und Mitteleuropas für einige Wochen an unsere Schulen, um zusammen zu lernen. Um die Gäste nicht allzu lange aus dem Unterricht ihrer
Heimatschulen zu nehmen und auch um die sie unterrichtenden KollegInnen unserer
Schulen sowie die Gastfamilien zu entlasten, wurde die Dauer der Europaklasse im
Schuljahr 2005/2006 von fünf auf vier Wochen reduziert. Während ihres Aufenthaltes in Bielefeld wohnen die jungen
europäischen Gäste bei Familien unserer Schülerinnen und Schüler.
Angesprochen als Gastgeber sind in der Regel die Jahrgänge 10 bis 12 unserer
Schulen, evtl. auch der Jahrgang 9. Mindestalter des Gastgebers sollte 15 Jahre
sein. Die ausländischen SchülerInnen müssen über sehr gute deutsche Sprachkenntnisse verfügen, wenn sie an der Europaklasse teilnehmen wollen. Sie bilden einen eigenen Klassenverband, die Europaklasse, mit einem individuellen Stundenplan. Sie haben jeden Tag von 8.00 Uhr bis 13.10 Uhr Unterricht (auf Deutsch!), z.B. in den Fächern Deutsch (Schwerpunktfach), Eurokunde und fächerverbindend in Erdkunde, Biologie und Physik. Daneben stehen z.B. eine Bethel-Information, eine Betriebsbesichtigung, ein Empfang im Rathaus und zwei Exkursionen auf dem Programm. Auf einer Fete am letzten Abend verabschieden sich die
Europaklässler von ihren Lehrern und Gastgebern. Die für Fahrten und andere Ausgaben anfallenden Kosten
werden in erster Linie durch die von den Gästen zu zahlende Teilnahmegebühr abgedeckt. Alljährliche begeisterte Rückmeldungen sowohl seitens
unserer jungen ausländischen Gäste als auch seitens ihrer deutschen Gastgeber
sind Ansporn genug, dieses Projekt engagiert weiterzuverfolgen und in der Schulöffentlichkeit
verstärkt dafür zu werben. Die SchülerInnen unserer Schulen, die einmal
Gastgeber von Europaklässlern waren, berichten von vielen neuen Kontakten und
Freundschaften, nicht nur zu ihren eigenen ausländischen Gästen, sondern auch
zu etlichen anderen jungen Leuten der Europaklasse. Der Wert solcher Kontakte
kann heute in einer globalisierten Welt gar nicht hoch genug geschätzt werden!
Die deutschen Gastgeber erfahren viel über die Heimatländer der Europaklässler,
über deren Sitten, Gebräuche, Sprache sowie über andere europäische
Schulsysteme. Dadurch entstehen neue Perspektiven, auch auf das eigene Land und
dessen Schulsystem. Es entwickelt sich ein Bewusstsein für europäische
Vielfalt, aber auch für europäische Gemeinsamkeiten. Viele unserer SchülerInnen
nutzen die neuen Kontakte, um ihrerseits Europaklässler in ihren Heimatländern
zu besuchen.
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