Return Match der Big Bands
anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des
England-Austausches zwischen den Friedrich-v. Bodelschwingh Schulen und
der englischen Queen Elizabeth’s School for Boys (London)
Zu einem Rückspiel der besonderen Art lud die Big
Band der Friedrich-v. Bodelschwingh-Schulen ein. Nach Workshop und
Auftritt in London auf dem Gründungsfest der Queen Elizabeth’s School
for Boys (gegr. 1573) im Juni in London traf man sich mit der Big Band
dieser Partnerschule am Montag, dem 26.10.09, im Ringlokschuppen Bielefeld
wieder.
Den Auftakt bildete
Louis Primas „Sing,
Sing, Sing“ . Die Bodelschwingh Big-Band startete hier vollbesetzt mit
exzellenter Percussion und Balance. Herausragend war schon hier das Solo
des Trompeter Christian Altehülshorst.
Im nachfolgenden Block hat Leiter
Martin Gentejohann zunächst
die Sängerinnen mit ausbalanciert einstudierten Arrangements gefeatured.
Gekonnt gestaltete Sängerin Anna Suzuki die Rhythmus- und Timbrewechsel
in My Funny Valentine, das im übrigen von dem Schüler Julian Schellong
souverän geleitet wurde.
Ein musikalisches Intermezzo bot die g-Klasse dar.
Mit „Lieder, die wie Brücken sind“ spielten Sie sich in die Herzen
der Zuhörer, bevor die „Großen“ wieder mit rockigeren Stücken
einheizten. Solistisch traten hier besonders Simon Braun (Gitarre), Jessi
Hicks (Saxophon), Heiner Wilmsmeier (Posaune) und wieder Christian Altehülshorst
(Trompete) mit gut phrasierten Soli hervor.
Die Queen Elizabeth´s School for Boys Big Band übernahm
die Bühne im fliegenden Wechsel und begeisterte sofort mit Kurt Weills
Mack the Knife und Mission Impossible von Lalo Schifrin. In „Marianne“
ragte Trompeter Conrad Shaw mit einfühlsam und sauber gestaltetem Solo
heraus . Gentlemanlike mit Präsenz und Timbrereichtum gestaltete Sänger
Kieron Howe „Eye of the Tiger“. Das Programm steigerte sich durch
dicht gesetzte Arrangements . Besonders hervorzuheben Natahanael Jackson
an der Posaune.
Zu einem furiosen und mitreißendem Höhepunkt und
Finale geriet der Abend als die Big Bands gemeinsam auf die Bühne gingen.
„God Put a Smile on Your Face“(Coldplay) und „Children of Snachez“
(Chuck Mangione) wurden mit Power
und rhythmischer Präzision „abgestrahlt“.
Thank you, Mr. Kieron Howe, Mr. Joachim von Haebler and Mr.
Gentejohann. Herausragend die
heißen Battles der beiden Solotrompeter der beiden Bands
und nicht zuletzt die Soli hervorragenden Rhythmusgruppen. Das
Publikum tobte und ahnte: Bigbandarbeit kann Talente schmieden!
Georg Rox, Detmold |