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Presseschau
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Schüleraustausch
FvB-Schulen Bethel - Institution Saint-Joseph Le Havre
1983/84
LE HAVRE - PRESSE
Treize
élèves d’un collège de Bielefeld (RFA)
reçus à l’institution Saint-Joseph
Vendredi, en
fin d'après-midi, une réunion amicale était organisée dans la salle de réception
de l'institution Saint-Joseph, en l'honneur de 13 adolescents et adolescentes
allemands, qui viennent d'arriver dans notre ville. Ce séjour, qui durera une décade,
s'inscrit dans le cadre d'un échange culturel, qui se déroule pour la première
fois entre l'école privée "Sarepta Schule" de Bielefeld et
l'Institution Saint-Joseph.
Partis en
Allemagne pour un séjour de même durée en mars dernier, les élèves havrais
accueillent donc à leur tour, leurs condisciples d'Outre-Rhin.
Avant que
l'assistance ne soit conviée à participer à un vin d'honneur, M. Weege,
professeur de Français au Collège de Bielefeld et accompagnateur du groupe,
tint à remercier pour leur accueil les familles des élèves M. Demeillers,
directeur de l'Institution Saint-Joseph et bien sûr Mme Marie, professeur
d'Allemand, qui est avec son collègue de Bielefeld, à la base de cet échange.
Signalons
enfin qu'au cours de leur séjour, les élèves allemands visiteront notamment
l'Espace Oscar-Niemeyer, le musée André-Malraux, les installations portuaires
et effectueront une excursion à Etretat.
1986/87 Ring
Kollegschüler besuchten
französische Partnerschule
Julia war gewiß nicht zum letzten Mal in Le Havre. Die
Freundschaften, die sie schloß, sind augenscheinlich nicht oberflächlicher
Natur. Diesen Eindruck konnte zumindest ein Beobachter gewinnen, der dem
Abschied zuschaute. Die Rede ist von einem deutsch-französischen Schüleraustausch
zwischen einer katholischen Privatschule in Le Havre und Schülern der 11.
Jahrgangsstufe der Kollegschule Bethel. Zum vierten Mal fand dieser 14tägige
Austausch, der von Bernhard Weege ins Leben gerufen wurde, organisiert und
geleitet wird, in der Vorosterzeit statt, und die Verantwortlichen auf beiden
Seiten meinen übereinstimmend, daß er sich lohnt. Warum?
Da ist zunächst natürlich der Zuwachs an sprachlicher
Kompetenz zu erwähnen, gilt es doch, sich in den Gastfamilien und vor allem mit
den Partnern auf französisch zu verständigen. Die deutschen Schüler lernen
seit fünf bzw. drei Jahren französisch, und sie schlagen sich so bravourös
durch, daß die Franzosen nicht mit Bewunderung und Lob geizen. Dies wirkt natürlich
als Motivationsschub, zu Hause in den Grund- bzw. Leistungskursen engagiert und
kenntnisreicher weiterzuarbeiten.
Wichtiger fast ist das Kennenlernen einer anderen, einer
französischen Familie und einer anderen Schule. Beides ermöglicht es, die
eigene familiäre und schulische Realität aus der Distanz und im Vergleich neu
zu sehen und zu durchdenken.
In diesem Zusammenhang sei eine Unterrichtsveranstaltung
der gastgebenden Schule erwähnt. Jeweils zwei deutschen Schülern wurde die
Aufgabe zugewiesen, mittels einer Befragung die für eine französische Schule
typischen Aufgabenbereiche kennenzulernen und später im Plenum vorzustellen. So
wurde z. B. nicht nur der Direktor, sondern auch der für pädagogische Fragen
und die Disziplin Verantwortliche, die Krankenschwester, der Internatsleiter,
die Leiterin des C. D. I. (eines Zentrums für Dokumentation und Information,
das es an allen französischen Schulen gibt) vorgestellt. Allen Schülern wurde
deutlich, daß es große formale schulische Unterschiede zwischen Deutschland
und Frankreich gibt. Die Unterrichtsbesuche in den Klassen der jeweiligen
Partner machte zudem deutlich, daß auch die Methodik in einzelnen Fächern sehr
unterschiedlich ist. Daß „unsere deutsche Schule" stärker schülerorientiert
und weniger auf reproduzierbares Wissen hin ausgerichtet sei, wurde nach solchen
Besuchen oft geäußert. Daß Vergleiche meist zugunsten des deutschen
Schulsystems ausfielen, mag auch an dem sehr anstrengenden Ganztagsunterricht
liegen und an der Fülle der Hausaufgaben, die nach der Rückkehr von der Schule
bis in den späten Abend erledigt werden müssen.
Als weitere große Bereicherung muß das Kennenlernen eines
Teils der Normandie und die damit verbundene Konfrontation mit der schmerzvollen
deutsch-französischen Vergangenheit gewertet werden. Die Geschichte der gegen
Ende des 2. Weltkriegs (von den Amerikanern) total zerbombten Stadt Le Havre,
die einst städtebaulich interessant und reich war, und ihr planmäßiger
Wiederaufbau nach 1945 in Stahlbetonbauweise wurde den Teilnehmern in Vorträgen
und auf Rundgängen vermittelt.
Eine Tagesfahrt an die Küste bei Arromanches-les-Bains, wo
die Alliierten am 6. Juni 1944 landeten und wo noch heute Teile des künstlich
angelegten Hafens und Reste des Atlantikwalles zu sehen sind, wurde verbunden
mit dem Besuch zweier Militärfriedhöfe (dem deutschen La Cambe, wo über 21000
deutsche Kriegsgefallene beigesetzt sind, und dem amerikanischen
Saint-Laurent-sur-Mer). Die endlosen Gräberreihen, eingebettet, in eine
grandiose Landschaft - der amerikanische Friedhof liegt unmittelbar oberhalb des
Dünenstrandes - machten alle Teilnehmer tief betroffen. Geburts- und Todesjahr
auf den schmucklosen Grabplatten oder Marmorkreuzen zeigten immer wieder, daß
die gefallenen Soldaten kaum älter waren als die deutschen und französischen
Schüler, die gemeinsam ihre Gräber besuchten.
Sigrid Mußler
1989/90
WB (rd)
Schüleraustausch
zwischen Le Havre und Bethel
wurde vor sechs Jahren ins Leben gerufen
Deutsch-französische
Freundschaftsbande
Von den Deutschen hat sich der 15jährige Jean-Thomas aus
dem französischen Le Havre schon ein genaues Bild gemacht: »Jeden Tag essen
sie Schokolade, Marmelade, Käse und Wurst, am Wochenende auch Eier und Brötchen«,
ist ihm aufgefallen. Nicht die Eßgewohnheiten ihrer Gastgeber, sondern ein
Besuch in Bethel hat seine Schulkameradin Emanuelle (16) tief beeindruckt: »Bethel,
das ist für mich ein Symbol für die Wärme der Menschen hier. Bei uns in
Frankreich schiebt man die Behinderten in Heime ab, während man in Bethel bemüht
ist, sie in die Gesellschaft zu integrieren«, sagt sie nachdenklich.
Jean-Thomas und Emanuelle gehören zu der Gruppe 32 Schülerinnen und Schülern
der Institution Saint-Joseph, die im Rahmen eines Austausches mit der
Kollegschule Bethel derzeit in Bielefeld weilen.
Seit sechs Jahren besteht die Verbindung zwischen
Saint-Joseph und den Friedrich-von-Bodelschwingh-Schulen, ein Kontakt, der
inzwischen Eigendynamik gewonnen hat. »Unser Ziel war zunächst, Schülern, die
in der Oberstufe Französisch als Schwerpunktfach gewählt haben, die Möglichkeit
zu bieten, ihre Sprachkenntnisse in authentischen Gesprächssituationen
anzuwenden und zu verfeinern«, erläutert Französischlehrer Bernhard Weege,
der den Austausch mitbetreut.
Aus der reinen Verbesserung fremdsprachlicher Kompetenz hat
sich jedoch im Verlauf der Jahre ein enger privater Kontakt der Austauschpartner
entwickelt. Freundschaften wurden geschlossen, die auch über die Zeit des
Besuches aufrechterhalten werden. Längere Aufenthalte an der Gastschule sind
ein zweiter Nebeneffekt: So bleibt die 20jährige Christine Houx ein ganzes Jahr
in Bethel. Nach zwei Wochen bei ihren ostwestfälischen Gastgebern steht für
Noelle (14) eines fest: »Die deutschen Schüler haben's besser als wir. Die können
abends noch eine Menge unternehmen, während wir meistens fernsehen«. Ein wenig
Sorge hat sie schon, daß sie Ende Mai beim Gegenbesuch ihrer deutschen Freundin
nicht genug Interessantes bieten kann. Karin (15) hat da keine Bedenken: »Langweilig
wird es bestimmt nicht - schließlich gibt es bei Euch doch einen tollen Strand!
«

NW:
Zehn
Jahre Schüleraustausch
Das zehnjährige Bestehen ihres gegenseitigen Schüleraustausches
feiern in diesem Jahr die Friedrich-von-Bodelschwingh Schulen und das französische
Gymnasium Saint Joseph in Le Havre. Aus diesem Anlaß wurden gestern 48 junge
Franzosen mit ihrer Lehrerin Brigitte Marie im Forum der Betheler Kollegschule
begrüßt (Foto), die sich noch bis zum 2. Juli in Bielefeld aufhalten werden.
Die hiesigen Pennäler haben ihren Jubiläumsbesuch in Le Havre bereits vor
einem Monat abgestattet. Auf dem Programm stehen neben unterrichtlichen
Projekten ein Sportfest, die Erkundung Bethels, ein Besuch des Schulbauernhofs
Ummeln, Ausflüge nach Münster und Vahrenholz sowie eine Jubiläumsfete. Aus
den bisherigen Austauschbesuchen haben sich manch langandauernde Kontakte
ergeben: Zwei Schülerinnen des St.Joseph-Gymnasiums blieben ein Jahr auf der
Kollegschule, andere kehren als Fremdsprachenassistenten nach Bielefeld zurück,
deutsche Schülerinnen gehen als Au-pair Mädchen nach Le Havre. Foto: Stöss

WB:
Saint Joseph -
Kollegschule Bethel:
Zehn Jahre Austausch
Offizielle Begrüßung im Forum der Kollegschule Bethel
(Bild): die 48 französischen Schülerinnen und Schüler aus Le Havre, die am
Wochenende in Bielefeld angekommen sind, erleben gleichzeitig das zehnjährige
Bestehen des Austausches. Auf Wunsch der Schüler und aufgrund privater Kontakte
zwischen deutschen und französischen Lehrern entstand 1983 das
freundschaftliche Band zwischen dem privaten Gymnasium Saint Joseph und den
Friedrich-von-Bodelschwingh-Schulen. Mittlerweile sind die Schüler des 8. und
11. Jahrgangs regelmäßig auf Besuchstour, wobei das Leben in den Gastfamilien
und in der Gastschule die Schwerpunkte bilden.
Die französischen Gäste sind bis zum 2. Juli am
Teutoburger Wald, werden die nähere Umgebung (Bodelschwingh'sche Anstalten) und
auch das weitere Umfeld (Münster, Arolsen) erkunden und natürlich an der Jubiläumsfete
zum zehnjährigen teilnehmen. Die Fäden für das Programm halten die Lehrer
Brigitte Marie, Manfred Neuhaus und Bernhard Weege in Händen.
Aus dem regelmäßigen Austausch sind im übrigen weitere
Kontakte erwachsen. So haben zwei französische Schülerinnen über ein Jahr die
Kollegschule besucht, andere kamen als Fremdsprachenassistenten zurück und
deutsche Schülerinnen waren schon als Au Pair Mädchen in Le Havre.
Foto: Büscher

LE HAVRE-PRESSE
Saint-Joseph
- Kollegschule (Bielefeld
– Allemagne)
Dix
ans d’échanges fructueux
Depuis
maintenant dix ans, à l'initiative de deux anciens élèves de l'institution
Saint-Joseph, l'établissement scolaire havrais entretient des relations privilégiées
avec le Kollegschule de Bielefeld, une ville de Rhénanie-Westphalie.
De fructueux
échanges ont eu lieu depuis 1983. Un premier groupe de lycéens de seconde s'était
alors rendu outre-Rhin avant de recevoir leurs correspondants allemands. II y a
quatre ans, l'opération s'est encore développée avec l'élargissement des échanges
aux élèves de 4e ayant choisi l'Allemand en première langue. Par
ailleurs, des lycéens ont déjà effectué des séjours plus longs, d'un an
pour certains.
Au moment de célébrer
le dixième anniversaire de cet échange, les professeurs d'Allemand de
Saint-Joseph : Mmes Laviec, Langlois, Marie et Mullie ont élaboré un projet de
classe européenne. Deux élèves doivent prochainement partir pour trois mois
en Rhénanie. Pour l'heure, l'institution Saint-Joseph, les professeurs et les
élèves accueillent leurs correspondants jusqu'à la fin de la semaine (notre
photo). Au programme des visites dans la vallée de la Risle, un rallye pédestre
au Havre, une journée à Fécamp puis à Giverny, Rouen et Montivilliers et
bien sûr des cours d'Allemand et de Français.
Le dixième
anniversaire de cet échange sera célébré jeudi, lors d'une soirée café-concert.
Le groupe d'Allemand partira pour Bielefeld dans la soirée de vendredi.

NW:

Europas
Fahne hoch halten: Bernard Demeillers (links) und Hans
Lümkemann
würdigten 20 Jahre Schüleraustausch.
FOTO: Frücht
Schüleraustausch
war
ein
„Wunschkind"
20 Jahre
SchulpartnerschaftBethel -Le Havre
• Bielefeld-Bethel (heck). Das „Wunschkind einer
Freundschaftsbeziehung" - so bezeichnete Schulleiter Hans Lümkemann den
feierlichen Anlass - hat runden Geburtstag. Seit 20 Jahren schon läuft bereits
der jährliche Schüleraustausch zwischen dem Öffentlich-Stiftischen Gymnasium
Bethel und dem Gymnasium Saint-Joseph im französischen Le Havre.
Auf einer kleinen Feier im Forum der Sekundarstufe II des
Gymnasiums Bethel erinnerten gestern Lümkemann und sein Amtskollege aus Le
Havre, Bernard Demeillers, an die Anfänge des Projekts. Das private Engagement
zweier Lehrer hatte 1982 die Verbindung zwischen den Lehranstalten in Gang
gebracht.
Mittlerweile ist der Austausch zum Selbstläufer geworden
und das Interesse auf beiden Seiten der Grenze ungebrochen groß. Zwischen 500
und 600 Schüler der 9. bis 11. Jahrgangsstufen haben im Lauf der Jahre an den
Fahrten ins Nachbarland teilgenommen.
„Wir machen uns keine Sorgen um die Zukunft unserer
Beziehungen", bekräftigte Demeillers. Ab kommendem Schuljahr wollen die
Franzosen sogar eine fünfte Klasse mit zwei Fremdsprachen einführen, in der
auch Deutsch unterrichtet wird.
NW – Bielefeld 08.10.2002
02/03 Le Havre

Vingtième anniversaire du jumelage Saint-Joseph-Bethel
-
Jeunes Havrais et Allemands réunis à l’hôtel de ville -
De solides
liens franco-allemands
Mercredi,
l'Institution Saint-
jeunes Français. Ces derniers
Joseph a fêté à l'hôtel de ville,
étaient accompagnés
des profes-
les vingt ans du jumelage avec
seurs d'allemands Mme
Marie,
l'établissement scolaire alle-
Langlois, Mullie et Laviec et
mand Bethel. Dans le cadre de
d'Emmanuelle Clément, respon-
l'échange scolaire effectué entre
sable des relations internatio-
Le Havre et Bielefeld, 34 élèves
nales. Divers
travaux sont
de Saint-Jo ont reçu ces derniers
conduits par les élèves à la
fin
jours leurs correspondants alle-
de chaque échange : conception
mands, âgés d'une quinzaine
d'un carnet de bord, expositions
d'années. Ils avaient déjà fait
photos. Un CD-ROM a été
spé-
connaissance en Allemagne en
cialement réalisé
cette année.
octobre. Les deux établisse-
Jacqueline Elalouf, adjointe
ments, dirigés par MM. De-
chargée de l'Enseignement, n'a
meilliers et Lümkemann, ont
pas manqué, au nom de la Ville,
profité pour souligner ces vingt
de faire un accueil chaleureux à
années de jumelage. Autour des
ces jeunes Allemands. Les
deux directeurs présents, se sont
jeunes
ont rejoint avec enthou-
réunis les 35 correspondants al-
siasme le pot offert par la ville
lemands encadrés de leurs pro-
et ont partagé une
bonne soirée
fesseurs de français Mme Bosse
avec leurs correspondants, avant
et M. Beckstett ainsi que nos leur
départ vendredi.
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29.07.2009
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