28. Schüleraustausch Le Havre 2011

Schülerberichte:
Die Gruppe
In unserer Gruppe waren ca. 30 Leute. In unserer Freizeit
haben einige sich im Einkaufszentrum oder am Strand getroffen. Es waren nie alle
da. Wer dabei war, hing hauptsächlich von den Freundschaften der
Austauschschüler ab. Sie haben sich getroffen und man selbst war einfach dabei.
Am meisten waren wir am Strand oder in dem Einkaufszentrum Allerdings sind
einige der Gastfamilien mit den Schülern in Orte in der Nähe gefahren, wie zum
Beispiel nach Etretat/Hollgate.
Unsere Gruppe war bei den meisten Aktivitäten recht motiviert, die Museen sind
allerdings weniger gut angekommen.
Als wir zum Beispiel segeln und surfen waren, haben alle mitgemacht!
In Paris haben sich die Gruppen, die zusammen gegangen sind, schnell gefunden,
auch sie waren abhängig von den Freundschaften.
(Mo, Teresa, Valeska, Timo & Julian)
Die Gastfamilie
Kommt man in Le Havre an, wird jeder von seiner Gastfamilie
am Bus abgeholt. Auch ihnen merkt man ein bisschen Aufregung und Spannung an.
Sie bemühen sich sehr, langsam, deutlich und somit möglichst verständlich zu
sprechen. Wenn man etwas nicht verstanden hat, sind sie äußerst bemüht, es
einem mit viel Geduld zu erklären.
Gespräche innerhalb der Familie werden bei Gelegenheit erläutert, und wenn
einem mal das passende Wort nicht einfällt, helfen sie einem gerne weiter.
Die Familie richtet dem Gastschüler ein eigenes Zimmer mit Bett ein, in das man
sich dann jederzeit zurück ziehen kann, und in dem man auch mal für sich sein
kann.
Es ist üblich, der Gastfamilie ein Gastgeschenk mitzubringen. Das kommt sehr
gut an und gibt einen ersten Gesprächsstoff nach der Ankunft.
Insgesamt geben sich die meisten Gastfamilien sehr bemüht, dass ihr
Gastschüler sich wohl fühlt, ihm schmeckendes Essen aufgetischt wird und sie
sorgen dafür, dass ihr Gast zu allen Programmpunkten kommt.
In der Freizeit unternehmen viele Familien Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten in
der Umgebung und erläutern ihren Gästen interessante Informationen.
Insgesamt hat man sehr viel Spaß in den Gastfamilien, man lacht viel, schließt
den Ein- oder Anderen richtig ins Herz und kommt kommt der französischen
Sprache letztendlich deutlich näher.
(Greta, Clara, Muriel, Darius)
Le Havre
Le Havre ist eine Hafenstadt am Atlantik mit knapp 190000
Einwohnern.
Le Havre hat einen sehr großen Hafen, wo jährlich 2 Millionen Tonnen Container
verschifft werden. Außerdem kommen viele Touristenschiffe, vor allen Dingen aus
dem Norden, um die Industriestadt zu besichtigen.
Die Stadt Le Havre besitzt eine Ober- und eine Unterstadt, die durch eine
"Seilbahn" verbunden sind. Unter anderem wird eine Metro gebaut, deren
Haltestellen durch ganz Le Havre gehen werden.
(Niklas, Christian, Aylin)
Die Schule
Das Schulgebäude der St Jo - Schule in Le Havre ist nicht
besonders schön. Vor den Fenstern sind Gitter und der Schulhof ist zum
größten Teil einbetoniert. Aber die Schule hat eine relativ schöne kleine
Kapelle, in der wir auch gesungen haben.
Es gibt außerdem eine Kantine, in der die Schüler mittags essen können, da
der Unterricht oft bis spät in den Nachmittag hinein geht - außer am Mittwoch,
da geht er nur bis 12:00 Uhr. Dafür ist aber auch am Samstag bis 12:00 Uhr
Schule.
Jede Schulstunde entspricht fast einer Zeitstunde. Ist eine solche vorbei,
ertönt in der ganzen Schule ein Klingeln, das an einen deutschen Feueralarm
erinnert.
Vom Unterricht haben wir nicht viel mitbekommen, da wir Deutschen immer ein
anderes Programm hatten.
Das Programm
Bei dem Austausch mit der St Josef Schule haben wir viel
erlebt. Zum Beispiel waren wir segeln und surfen. Es hat ziemlich viel Spaß
gemacht, auch wenn man ab und zu mal nass geworden ist.
An einem Tag waren wir in Paris. Dort haben wir eine Bootstour auf der Seine
gemacht, hatten aber vorher noch Zeit für uns, um zu shoppen und zu essen, etc
...
Dann waren wir in Rouen und haben uns dort die schöne Stadt angeguckt. Auch
hier hatten wir wieder Zeit für uns, was uns sehr gefallen hat.
Außerdem gab es noch ein Fotoprojekt: "Wer das beste Foto hat,
gewinnt." Es gab tolle Preise zu gewinnen, wie z.B. Kopfhörer oder
T-Shirts.
Einmal durften wir mit unseren französischen Austauschpartnern mit in den
Unterricht kommen.
An dem Wochenende haben wir was Schönes mit den Familien unternommen.
Was auch sehr schön war, war das gemeinsame Singen französischer Lieder.
An der "Abschiedsparty" haben wir die Lieder dann vorgesungen und die
Franzosen haben ein kurzes deutsches Theaterstück vorgespielt... was sehr amüsant
war!
(Mariel, Doro, Kyra, Gizem, Friederike)
Besonderheiten
Einer der Unterschiede liegt z.B. zwischen dem französischen
und dem deutschen Frühstück.
In le Havre hatten wir keine Teller, nur eine große Schüssel. In diese wurde
dann Milch oder Kakao hineingefüllt. Das Brot, was meistens süßes Zopfbrot
war, wurde mit Marmelade beschmiert und in die Schüssel eingetunkt. Natürlich
war das nicht bei jedem die Gewohnheit, es gab auch in vielen Familien einfaches
Brot und Cornflakes.
Das Mittagessen war oft sehr aufwendig. Meistens gab es eine Hauptspeise mit
Salat. Dann kam Käse auf den Tisch und zum Schluss wurde dann als Dessert ein
Joghurt gegessen. Das Abendessen war meistens auch etwas warmes.
Die Begrüßung erfolgte natürlich durch Küsschen links, Küsschen rechts. Bei
manchen Familien wurde man so, auch immer zwischendurch, also z.B. nach dem
aufstehen begrüßt.
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© Friedrich-v.Bodelschwingh-Schulen Bethel :: 19.06.2011
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