Bigband und 5g im RinglockschuppenReturn Match der Big Bands anlässlich des fünfjährigen
Jubiläums des England-Austausches zwischen den Friedrich-v. Bodelschwingh
Schulen und der englischen Queen Elizabeth’s School for Boys (London) Zu einem Rückspiel der besonderen Art lud die Big Band der
Friedrich-v. Bodelschwingh-Schulen ein. Nach Workshop und Auftritt in London auf
dem Gründungsfest der Queen Elizabeth’s School for Boys (gegr. 1573) im Juni
in London traf man sich mit der Big Band dieser Partnerschule am Montag im
Ringlokschuppen Bielefeld wieder. Den Auftakt bildete Louis
Primas „Sing, Sing, Sing“ . Die
Bodelschwingh Big-Band startete hier vollbesetzt mit exzellenter Percussion und
Balance. Herausragend war schon hier das Solo des Trompeter Christian Altehülshorst.
Im nachfolgenden Block hat Leiter Martin
Gentejohann zunächst die Sängerinnen
mit ausbalanciert einstudierten Arrangements gefeatured. Gekonnt gestaltete Sängerin
Anna Suzuki die Rhythmus- und Timbrewechsel in My Funny Valentine, das im übrigen
von dem Schüler Julian Schellong souverän geleitet wurde. Ein musikalisches Intermezzo bot die g-Klasse dar. Mit
„Lieder, die wie Brücken sind“ spielten Sie sich in die Herzen der Zuhörer,
bevor die „Großen“ wieder mit rockigeren Stücken einheizten. Solistisch
traten hier besonders Simon Braun (Gitarre), Jessi Hicks (Saxophon), Heiner
Wilmsmeier (Posaune) und wieder Christian Altehülshorst (Trompete) mit gut
phrasierten Soli hervor. Die Queen Elizabeth´s School for Boys Big Band übernahm
die Bühne im fliegenden Wechsel und begeisterte sofort mit Kurt Weills Mack the
Knife und Mission Impossible von Lalo Schifrin. In „Marianne“ ragte
Trompeter Conrad Shaw mit einfühlsam und sauber gestaltetem Solo heraus .
Gentlemanlike mit Präsenz und Timbrereichtum gestaltete Sänger Kieron Howe
„Eye of the Tiger“. Das Programm steigerte sich durch dicht gesetzte
Arrangements . Besonders hervorzuheben Natahanael Jackson an der Posaune. Zu einem furiosen und mitreißendem Höhepunkt und Finale
geriet der Abend als die Big Bands gemeinsam auf die Bühne gingen. „God Put a
Smile on Your Face“(Coldplay) und „Children of Snachez“ (Chuck Mangione)
wurden mit Power und rhythmischer Präzision
„abgestrahlt“. Thank you, Mr.
Kieron Howe, Mr. Joachim von Haebler and Mr. Gentejohann.
Herausragend die heißen Battles der beiden Solotrompeter der beiden
Bands und nicht zuletzt die Soli
hervorragenden Rhythmusgruppen. Das Publikum tobte und ahnte: Bigbandarbeit kann
Talente schmieden! Georg Rox, Detmold
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